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Peramas Tropfsteinhöhle

Die Tropfsteinhöhle Perama in der gleichnamigen Ortschaft außerhalb von Ioannina ist eine der schönsten Europas. Sie wurde 1940 während des zweiten Weltkriegs entdeckt, als die Einheimischen einen schützenden Unterschlupf auf dem Hügel Goritsa suchten um sich vor Bombenangriffen zu schützen.
Von 1951 bis 1956 wurde die Höhle von dem griechischen Höhlenforscher- Ehepaar Anna und Ioannis Petrochilou durchforscht. Ab 1956 fing der Ausbau zur Touristischen Sehenswürdigkeit.
Es ist die erste Tropfsteinhöhle die touristisch erschlossen wurde. Von Anfang an wurde darauf geachtet möglichst nichts in der Höhle zu verändern und geeignete Gänge und Leitern zu schaffen, um die Urlauber durch einen Führer durch die Höhle zu begleiten.



Während der Forschungen wurden auch die ersten in Griechenland gefundenen Knochen und Zähne des prähistorischen Höhlenbären Ursus Spelaeus entdeckt. Die Temperatur der Höhle ist konstant 17 Grad, die Feuchtigkeit liegt bei 100% und die Wassertemperatur liegt bei 14 Grad. Die geführten Wege haben eine Länge von 1700 Metern und die Gesamtfläche der Höhle beträgt 14.800 m²
Eine Vielzahl von Stalaktiten und Stalagmiten verschiedener Farben leuchten in einer unbeschreiblichen Pracht. Wenn man ganz still ist hört man nur die Tropfen und sonst gar nichts. Das Berühren ist strengstens verboten, den es dauert Jahrhunderte bis eine kleine Spitze geformt ist.
Je nach Geschwindigkeit mit der die Tropfen heruntergleiten, wächst der Stalaktit (die obere Spitze) oder Stalagmit (die untere Spitze) schneller.(text: epirus.de)



Öffnungszeiten:

01.04. - 30.09. Montag--Sonntag- 9:00 - 19:00
01.10. - 31.03. Montag--Sonntag- 9:00 - 17:00